Die Xervices GmbH ist eine 100%-Tochter der XCOM AG und operiert als Betreiber der außerbörslichen Handelsplattform L.O.X. (Limit Order Xervices.)
L.O.X. erweitert den außerbörslichen Quote-basierten Handel von Wertpapieren um die Möglichkeit der Einstellung limitierter tagesgültiger und längerfristiger Kauf- sowie Verkauforders. Auf Basis bilateraler Vertragsbeziehungen zwischen Broker und Emittenten können Broker Market-, Limit- sowie Stop-/Stop Limit-Orders auf L.O.X. platzieren.
L.O.X. ist von der XCOM AG entwickelt worden und ging am 26. August 2009 an den Start.
Erster Emittent auf L.O.X. ist die Deutsche Bank AG, erste Broker sind Flatex AG sowie E*Trade Deutschland Inc. die über die Infrastruktur der Online-Transaktionsbank biw AG an L.O.X. angebunden sind.
Orders von Brokern werden pro Finanzinstrument und Emittent in einem Orderbuch vorgehalten. Orders im Orderbuch werden nicht gegeneinander gematched, sondern immer gegen den Emittenten ausgeführt. Der Emittent stellt hierfür kontinuierlich indikative Preise, welche permanent gegen das Orderbuch verglichen werden. Im Falle ausführbarer Orders wird über das klassische Quote-/Trade-Request-Verfahren eine Orderausführung gegen den Emittenten vollautomatisch getriggert. Market- und Limitorders werden gemäß Preis-/Zeit-Priorität im Orderbuch verwaltet.
Der Betrieb von L.O.X. durch eine unabhängige Partei garantiert, dass Emittenten keine Einsicht in die Orderbuchlage erhalten. Aktuell können Anleger auf L.O.X. ca. 50.000 verschiedene derivative Produkte der Deutschen Bank AG handeln, im Speziellen sind dies Anlageprodukte, d.h. Zertifikate, wie Bonus-, Index- sowie Discount-Zertifikate, und strukturierte Anleihen, wie z.B. Aktienanleihen, wie auch Hebelprodukte, d.h. Optionsscheine sowie Knock Out-Optionsscheine.
Als Ordertypen vom Start weg unterstützt werden Market Orders, Stop Orders, Stop Limit Orders sowie die für Market und Limit Orders gültigen Orderzusätze FoK (Fill or Kill) und IoC (Immediate or Cancel).<ins> Im 3. Quarta</ins><ins>l 2010 werden die Ordertypen um OCO (One-cancels-other) und Trailing Stop erweitert.</ins>
Neben der Bereitstellung weiterer Orderfunktionen ist die Anbindung weiterer Handelsteilnehmer (Broker) wie auch Produkte (Emittenten) vorrangiges Ziel für den Betrieb und die Weiterentwicklung von L.O.X.

